Weniger Druck.
Mehr Verbindung.
Mehr Leichtigkeit im Familienalltag.
In meiner Familien- und Elternberatung begleite ich Eltern dabei, ihre Kinder besser zu verstehen, eigene Muster zu erkennen und neue Wege für ein verbindendes Miteinander zu entwickeln.
Wissenschaftlich fundiert. Zutiefst menschlich.
Drei Perspektiven prägen meine Arbeit – die Psychologin, der Mensch mit einer klaren Haltung, und die Mama von zwei Kindern.
Psychologin
Ich bin Dr. Nina Spägele, Dr. rer. medic., Psychologin. In meiner wissenschaftlichen und klinischen Arbeit beschäftige ich mich unter anderem mit den Auswirkungen belastender Kindheitserfahrungen und der Frage, wie psychische Gesundheit bereits früh im Leben beeinflusst und geschützt werden kann.
Ich bin überzeugt davon, dass viele Schwierigkeiten, mit denen Menschen später im Leben kämpfen, ihre Wurzeln in frühen Beziehungserfahrungen haben können. Deshalb ist Prävention für mich nicht nur ein ergänzender Ansatz, sondern ein zentraler Bestandteil psychologischer Arbeit.
Forschungsschwerpunkte & ausgewählte Veröffentlichungen
In meiner Forschung – veröffentlicht unter dem Namen N. Bertele – untersuche ich, wie sich belastende und traumatische Kindheitserfahrungen auf die psychische Entwicklung auswirken: von den Folgen von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch bis hin zu der Frage, wie Eltern früh wirksam unterstützt werden können.
Supporting the transition to parenthood: a systematic review
Childhood Maltreatment and Borderline Personality Disorder: The Mediating Role of Difficulties with Emotion Regulation
Childhood maltreatment and narcissism: the mediating role of dissociation
Warum ich tue, was ich tue
Mich beschäftigt seit vielen Jahren die Frage, wie frühe Beziehungserfahrungen unsere spätere Entwicklung prägen. Was Kinder in ihren ersten Lebensjahren erleben – wie mit ihren Gefühlen, ihren Bedürfnissen und ihrem Verhalten umgegangen wird – wirkt oft ein Leben lang nach.
Genau deshalb bin ich überzeugt: Prävention beginnt früh. Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Eltern, die verlässlich in Beziehung bleiben – auch dann, wenn es schwierig wird. Und Eltern brauchen dafür Unterstützung, keine Schuldzuweisungen.
In meiner Arbeit geht es mir darum, Verhalten zu verstehen, statt es zu bewerten. Hinter herausforderndem Verhalten steht fast immer ein nachvollziehbares Bedürfnis. Wenn wir dieses Bedürfnis sehen, verändert sich der Blick – und damit oft auch die Situation. Beziehung und Sicherheit sind die Grundlage, auf der Entwicklung gelingt. Und Eltern dürfen lernen, alte Muster zu hinterfragen und neue Wege zu gehen – in ihrem eigenen Tempo.
Mama sein
Ich bin nicht nur Psychologin, sondern auch Mama von zwei Kindern – einem vierjährigen Sohn und einer zweijährigen Tochter. Mama zu werden hat meinen Blick auf Beziehung, Entwicklung und Erziehung noch einmal grundlegend verändert.
Vieles, was ich wissenschaftlich verstanden hatte, erlebe ich seitdem jeden Tag ganz praktisch – mit all seinen schönen und all seinen herausfordernden Seiten. Ich habe gemerkt, dass ich meine Kinder anders begleiten möchte, als ich selbst begleitet wurde.
Elternschaft macht oft die eigenen Erfahrungen und Muster sichtbar. Es geht mir dabei nicht darum, alles richtig zu machen. Es geht darum, bewusster zu werden, zu verstehen, zu reflektieren – und daraus neue Möglichkeiten zu entwickeln. Genau diese Haltung bringe ich auch in meine Beratung mit.
Wünschst du dir mehr Leichtigkeit und Verbindung in eurem Familienalltag?
Ich begleite Eltern und Familien dabei, Konflikte nicht „wegzubekommen“, sondern besser zu verstehen, was hinter ihnen steckt. Meine Beratung orientiert sich unter anderem an den Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
- Wieder mehr beobachten statt bewerten
- Verhalten verstehen lernen
- Die Bedürfnisse aller Familienmitglieder in den Blick nehmen
- Gefühle als Hinweise auf Bedürfnisse verstehen
- Eigene Bedürfnisse ernst nehmen
- Gemeinsam Lösungen entwickeln, bei denen möglichst alle gesehen werden
Die Grundannahme
Eine zentrale Grundannahme der Gewaltfreien Kommunikation lautet: Menschen tragen von sich aus gern zum Wohlergehen anderer bei – vorausgesetzt, ihre eigenen grundlegenden Bedürfnisse können ausreichend berücksichtigt werden. Konflikte entstehen nicht aus bösem Willen, sondern meist aus Bedürfnissen.
Was Empathie bedeutet
Empathie bedeutet nicht, jedes Verhalten gutzuheißen. Sie bedeutet, verstehen zu wollen, was einen Menschen innerlich bewegt – und welche Bedürfnisse hinter seinem Verhalten stehen. Dieses Verstehen ist kein Nachgeben, sondern die Grundlage dafür, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Meine Arbeit versteht sich nicht als dogmatische Anwendung einer einzigen Methode, sondern als wissenschaftlich fundierte, empathische und beziehungsorientierte Begleitung.
Wobei ich dich begleiten kann
Jede Familie ist anders. Klicke auf ein Thema, das dich gerade beschäftigt – du bekommst einen ersten Einblick, wie ich dich auf Basis von bedingungsloser Liebe und Gewaltfreier Kommunikation dabei begleite.
Familie im Wandel – Trennung, Scheidung & neue Wege
Trennung, Scheidung oder ein neuer Familienalltag führen zu einer grundlegenden Reorganisation des gesamten Systems – für Eltern wie für Kinder. Vertraute Strukturen verändern sich, Rollen verschieben sich, und plötzlich dürfen ganz neue Wege gefunden werden. Häufig mischen sich Schmerz, Schuldgefühle und die Sorge, dem Kind zu schaden, mit ganz praktischen Fragen des Alltags.
Kinder erleben solche Umbrüche oft, ohne Worte dafür zu haben – sie zeigen ihre Verunsicherung im Verhalten, in Rückzug, Wut oder besonderer Anhänglichkeit. Das ist kein Rückschritt, sondern der Ausdruck tiefer Bedürfnisse nach Sicherheit, Nähe, Geborgenheit und Zuverlässigkeit.
Ich begleite dich dabei, in dieser Phase in Verbindung mit deinem Kind zu bleiben und seine Gefühle zu begleiten – auch dann, wenn du selbst viel trägst. Wir schauen gemeinsam, wie eure Veränderung zu einem neuen, tragfähigen Weg für euch alle werden darf.
Konflikte im Familienalltag
Zwischen Aufstehen, Anziehen, Zähneputzen und Zubettgehen entstehen unzählige kleine Herausforderungen. Viele Eltern sind erschöpft davon, ständig „die Böse“ zu sein, und wünschen sich einfach wieder mehr Leichtigkeit.
Hinter dem Streit steckt gleichzeitig meist ein unerfülltes Bedürfnis – auf beiden Seiten. Dein Kind braucht vielleicht Autonomie, Nähe oder Mitbestimmung, während du dir Kooperation, Ruhe oder Verlässlichkeit wünschst.
Gemeinsam lernen wir, hinter das Verhalten zu schauen: Was braucht dein Kind gerade – und was brauchst du? Wenn beide Ebenen sichtbar werden, verlieren viele Konflikte ihre Schärfe. So darf aus Machtkämpfen ein Miteinander werden, in dem sich alle gesehen fühlen.
Grenzen setzen & Bedürfnisse achten
Viele Eltern schwanken zwischen „zu streng“ und „zu nachgiebig“ und fragen sich, wie klare Grenzen ohne Drohungen, Strafen oder ein schlechtes Gewissen gelingen können. Oft steckt die Angst dahinter, dem Kind zu schaden – egal, wofür man sich entscheidet.
Dabei sind Grenze und Beziehung kein Widerspruch. Du darfst deine eigenen Bedürfnisse ernst nehmen und zugleich die deines Kindes achten. Eine Grenze sagt nicht „Du bist falsch“, sondern „Das hier ist mir wichtig“ – sie gibt Halt und Orientierung.
Ich zeige dir, wie du liebevoll und klar zugleich sein kannst: verbindlich in der Sache, warm in der Beziehung. So werden Grenzen zu einem Ausdruck von Fürsorge statt von Kontrolle, und dein Kind darf sich auch dann gehalten fühlen, wenn es gerade ein „Nein“ hört.
Wut, starke Gefühle & Regulation
Wenn Kinder von großen Gefühlen überflutet werden – Wut, Frust, Enttäuschung – geraten auch Eltern manchmal an ihre eigenen Grenzen. Wir reagieren dann womöglich lauter oder intensiver, als wir eigentlich möchten, und bedauern es kurz darauf.
Wut ist dabei kein Fehlverhalten und kein Zeichen schlechter Erziehung, sondern ein Signal für ein (unerfülltes) Bedürfnis, das im Moment keinen anderen Weg findet. Kinder können sich noch nicht allein regulieren – sie brauchen uns als sicheren Hafen.
Ich unterstütze dich darin, in solchen Momenten Halt zu geben statt zu bewerten und dein Kind mitfühlend zu begleiten. Ganz nebenbei lernst du, auch deine eigenen Gefühle besser zu verstehen und liebevoller mit dir umzugehen – denn nur ein ruhiges Nervensystem kann ein anderes ko-regulieren.
Geschwisterkonflikte
Streit, Eifersucht und „Er hat angefangen!“ gehören zum Geschwisterleben dazu – und zehren doch oft an den Nerven. Als Elternteil fühlen wir uns manchmal wie ein:e Schiedsrichter:in, der/die ständig schlichten darf und es nie allen recht machen kann.
Meist geht es im Kern gar nicht um das Spielzeug oder darum, wer zuerst da war, sondern um die tiefere Frage: Bin ich genauso wichtig, genauso geliebt wie mein Geschwister? Bei Geschwisterrivalitäten spielen oft Bedürfnisse nach Sicherheit und Zugehörigkeit eine große Rolle.
Ich helfe dir, Partei für die Beziehung zu ergreifen statt für eine Seite, und die Bedürfnisse aller Kinder in den Blick zu nehmen. So darf sich jedes Kind in seiner Einzigartigkeit gesehen fühlen – und Geschwister dürfen erleben, dass Konflikte die Verbindung nicht zerstören, sondern gemeinsam bewältigt werden können.
Elternschaft & eigene Prägungen
In der Elternschaft begegnen wir plötzlich unseren eigenen Kindheitserfahrungen – manchmal liebevoll und stärkend, manchmal überraschend schmerzhaft. Sätze oder Reaktionen, die wir uns nie zu eigen machen wollten, rutschen uns heraus, weil wir sie gelernt haben, als wir selbst noch keine Worte hatten.
Das ist kein Versagen, sondern zutiefst menschlich. Unser Nervensystem greift in Stressmomenten auf das zurück, was es selbst einmal gelernt hat. Diese Muster zu erkennen, ist bereits der erste Schritt, um sie behutsam verändern zu können.
Ohne Schuld und ohne Bewertung schauen wir gemeinsam auf diese Prägungen und darauf, was sie dir sagen möchten. Aus diesem Verstehen heraus entstehen neue Möglichkeiten – und du darfst deinem Kind Stück für Stück das schenken, was du dir vielleicht selbst gewünscht hättest. Das ist Prävention im schönsten Sinne: Veränderung, die weiterwirken darf.
Verbindung statt Erziehungskämpfe
Wenn der Alltag zur endlosen Abfolge von Ansagen, Ermahnungen und Diskussionen wird, bleibt die Leichtigkeit oft auf der Strecke – und mit ihr die Verbindung, die eigentlich alles trägt. Viele Eltern spüren, dass mehr Druck nicht zu mehr Kooperation führt, sondern zu mehr Widerstand.
Kinder kooperieren nämlich nicht, weil sie müssen, sondern weil sie sich sicher, verstanden und zugehörig fühlen. Verbindung ist keine Belohnung für gutes Verhalten – sie ist die Grundlage, auf der ein gutes Miteinander überhaupt erst wachsen kann.
Ich begleite dich weg vom täglichen Aushandeln hin zu einer Haltung bedingungsloser Zugewandtheit und Liebe, in der Zusammenarbeit freiwillig entstehen darf. Weniger Kampf, mehr Nähe – und ein Familienalltag, in dem ihr wieder mehr Verbündete als Gegner seid.
Meine Beratung ist psychologische Familien- und Elternberatung und keine Psychotherapie; sie dient nicht der Diagnose oder Behandlung psychischer Erkrankungen und stellt kein Heilversprechen dar. Wenn eine therapeutische Behandlung angezeigt ist, unterstütze ich dich gern dabei, passende Angebote zu finden.
Eine Haltung in fünf Sätzen.
Lass uns ins Gespräch kommen.
Du erreichst mich per E-Mail oder direkt über das Formular. Für ein Erstgespräch kannst du auch gleich einen Termin anfragen.
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Online-Beratung auf Deutsch & Englisch
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Erstkontakt: Kostenloses Erstgespräch (ca. 15 Min., unverbindlich)
Du musst nicht alles allein herausfinden.
Manchmal braucht es nur einen anderen Blick auf eine festgefahrene Situation. Lass uns gemeinsam neue Wege im Familienalltag entwickeln – in deinem Tempo, ohne Bewertung, mit echtem Interesse an dem, was bei euch passiert.
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